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Trauerdruck

Der Trauerdruck umfasst die Bereiche Gestaltung und Druck von Trauerkarten, Trauerbriefen sowie auch Erinnerungsbildchen. Die Gestaltung dieser speziellen Druckerzeugnisse erfolgt oftmals mit den Angehörigen zusammen, damit sie diesen eine persönliche Note verleihen können und im Sinne des Verstorbenen ein passende Lösung finden. Gerade im Bereich des Trauerdrucks ist es wichtig, dass Mitarbeiter der ausführenden Firma über Einfühlungsvermögen bei der Beratung und Gestaltung des Trauerdrucks verfügen. Unternehmen, die den Trauerdruck anbieten, kennen sich sowohl im typografischen als auch reprografischen Bereich bestens mit dieser speziellen Art des Drucks aus. Auch beim Trauerdruck hat es in den letzten Jahren bedingt durch die Digitalisierung einige Veränderungen gegeben, so dass einige Arbeitsabläufe verbessert und auch vereinfacht werden konnten. Beim Trauerdruck kann man unter vielen verschiedenen Motiven wählen und der Text wird ebenfalls individuell und passend verfasst. Es gibt zahlreiche Dienstleistungen, die rund um den Trauerdruck angeboten werden. Der Schwerpunkt beim Trauerdruck liegt zumeist bei den Erinnerungsbildchen. Auf den Erinnerungs- oder auch Sterbebildchen (ursprünglich auch der Totenzettel genannt) wird der Name und das Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen festgehalten. In der heutigen Zeit wird auch ein Foto des Verstorbenen aufgedruckt. Im 19. und bis weit in das 20. Jahrhundert hinein musste das Bild nach per Hand ausgeschnitten und auf das Erinnerungsbildchen geklebt werden. Meist ist das Deckblatt des DIN A7 großen Erinnerungsbildchen mit einem religiösen Motiv oder einer Symbolischen Landschaft bedruckt z.B. einem Herbstwald, einem Sonnenuntergang oder einem steinigem Weg. Dazu kommt auf Vorder-oder Rückseite meist noch ein Sinnspruch, dieser ist meist ein Psalm, Bibelzitat oder Gebetstext.


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